Der vollständige Leitfaden zur Hochzeits-Gästeliste
Strategien zur Organisation, Höflichkeitsregeln für Begleitpersonen und der perfekte Datenexport für das Catering.

Die Zuordnung nach Gästegruppen und Haushaltsgrößen verhindert Überbuchungen und vereinfacht die Sitzordnung.
1. Die A-Listen & B-Listen Strategie (Diplomatisch nachrücken)
Fast jede Hochzeit hat räumliche oder finanzielle Obergrenzen. Mit einer gestaffelten Einladungswelle füllen Sie alle Plätze optimal auf:
Die "A-Liste" (Kernfamilie & beste Freunde)
Engste Familie, Trauzeugen und engste Freunde. Einladungen gehen 8 bis 10 Wochen vor der Hochzeit mit einer Rückmeldefrist von 4 bis 5 Wochen heraus.
Die "B-Liste" (Zweite Einladungswelle)
Arbeitskollegen, Vereinsfreunde und entfernte Verwandte. Sobald A-Listen-Absagen eintreffen, werden B-Listen-Karten sofort nachgesendet (mindestens 4–5 Wochen vor der Hochzeit).
2. Die goldenen Regeln für Begleitpersonen (+1)
- Verheiratet, verlobt oder zusammenlebend: Werden immer namentlich als Paar auf dem Umschlag eingeladen.
- Trauzeugen & Brautjungfern: Erhalten aus Wertschätzung grundsätzlich immer ein Plus-One, unabhängig vom Beziehungsstatus.
- Alleinstehende Singles: Wenn Budget oder Raumkapazität knapp sind, ist eine Einladung ohne +1 völlig legitim – insbesondere wenn viele Freunde vor Ort sind.
3. Word- & PDF-Exporte für Caterer und Location
Verschiedene Dienstleister verlangen Ihre Gästedaten in unterschiedlichen Formaten:
- Microsoft Word (.doc): Perfekt für den Hochzeitsplaner oder Bankettleiter, um Menüwünsche und Allergien direkt in den Veranstaltungsablaufplan einzukopieren.
- Druck-PDF: Eine saubere Papier-Checkliste für Zeremonienmeister oder Trauzeugen beim Sektempfang an der Kirche/Location.
- CSV / Excel: Ideal für den Serienbriefdruck von Umschlagadressen bei Druckereien.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Werden die Daten sicher auf meinem Computer gespeichert?
Ja, zu 100%! Alle Daten liegen im privaten Speicher Ihres Browsers (localStorage). Es werden zu keinem Zeitpunkt Namen oder Adressen auf externe Cloud-Server übertragen.
Wie teilt man die Gästeliste gerecht zwischen beiden Familien auf?
Die bewährte Drittel-Regel teilt die Gesamtkapazität auf: 1/3 für gemeinsame Freunde & Trauzeugen, 1/3 für die Brautfamilie und 1/3 für die Bräutigamfamilie. Unser Verteilungsbalken oben zeigt die Balance in Echtzeit an.